30. Kunstpreis der Stiftung Silberner Schlüssel für Vincent Kück

In Kooperation zwischen der Loge Zum Silbernen Schlüssel im Orient Bremen und der Hochschule für Künste.

24.11.2019

Lieber Klaus Sondergeld, lieber Roland Lambrette, liebe Gäste und liebe Brüder,

jetzt noch eine vierte Rede. Ich bin mir der Verantwortung zu fortgeschrittener Zeit bewußt und jedes Jahr frage ich mich auf´s Neue, warum ich mich der Situation aussetze, nach so brillianten Rednern wie Arie Hartog im letzten Jahr oder Klaus Sondergeld am heutigen Tag ans Podium zu treten.

Ich kann also nur auf Ihr und Euer Wohlwollen hoffen, dass Sie mir noch ein paar Minuten an Aufmerksamkeit schenken, auch wenn ich das bisher gesagte nicht mehr wirklich toppen kann. 

Nachdem wir nun schon von Dr. Klaus Sondergeld viel über den Künstler, den wir heute auszeichnen gehört haben, fällt es mir nicht leicht, noch substanzielles zum Werk hinzuzufügen. Das werde ich daher auch nicht versuchen. 



Aber wir vergeben den Kunstpreis als Freimaurer Loge und deshalb soll dieses Thema am heutigen Tag nicht ungenannt bleiben. 


Inden folgenden Minuten geht es mir darum, noch eine freimaurerische Perspektive auf dieses heute ausgestellte Werk zu ergänzen. Und dabei möchte ich nicht nur auf die Positionen in diesem Raum eingehen, sondern ein wenig über die Verbindung von Kunst und Freimaurerei erzählen. 

Zunächst möchte ich mich aber die Gelegenheit nutzen, noch ein Wort über unseren Laudator zu verlieren. 



Zum Einen, weil Du Klaus Dir die Zeit genommen hast, Dich intensiv mit dem Werk von Vincent Kück auseinanderzusetzen und zum anderen weil Du viele Jahre ein Lichtblick in meiner beruflichen Sphäre warst. Du hast großzügig über meinen Übereifer und manche spinnerte Idee hinweggesehen und die eine oder andere Thermik, die ich erzeugt habe, souverän weggeatmet. 

Und vor allem hast Du an entscheidenden Stellen mitgeholfen, die Steine ins Rollen zu bringen. Du hast in der Bremer Wirtschaftsförderung wahrlich eine große Lücke hinterlassen. Und Deine Laudatio heute hat wahrscheinlich allen heute nochmal gezeigt, was ich damit meine. Dafür möchte ich Dir an dieser Stelle einmal ganz herzlich danken. 

Nun aber zur Kunst:

Wie auch bei den letzten Kunstpreisträgern so erntet das Werk von Vincent Kück bei den Brüdern unserer Loge unterschiedliche Reaktionen. Deswegen fällt uns die Auswahl des Preisträgers jedes Jahr auf´s Neue nicht ganz leicht. Sollen wir Geschmacksfragen berücksichtigen? Wie wichtig ist uns der Zuspruch der Brüder? Wie provokant oder herausfordernd darf das Werk sein? Welche Rolle wollen wir als Loge im Bremer Kunstbetrieb spielen? Was können wir überhaupt und was nimmt man uns ab?

Nun, da niemand von uns Kunstexperte ist wir aber alle Kunstliebhaber, haben wir uns für einen pragmatischen Umgang mit dem Thema entschieden. 

Wir haben festgestellt, dass wir vollkommen unabhängig davon, für wen wir uns entscheiden doch immer einen Teil der Brüder haben, die begeistert sind und einen anderen Teil, der durchaus beim Betrachten der Bilder die Stirn runzelt. Offensichtlich kann die Kunst es niemals allen Recht machen und das ist wohl auch gut so. 
Die Kunst fordert uns heraus. Und genau darum geht es nicht nur in der Kunst, sondern auch in der Freimaurerei: um die Auseinandersetzung mit uns und unserem inneren Wesen.

Nicht jeder Mensch findet Zugang zur Kunst.  Wenn man aber damit konfrontiert wird, dann kommt doch fast jeder Mensch auf die eine oder andere Weise in Resonanz mit ihr. 

Das selbe Werk kann den einen begeistern und den anderen abstoßen. Aber nur selten bleibt der Betrachter vollkommen unberührt. Wenn wir uns bewusst machen, dass unsere Reaktion, wie sie auch ausfällt, nicht nur mit dem Werk zu tun hat, sondern vor allem mit uns selbst, dann haben wir den ersten Schlüssel zu unserem Inneren in der Hand. 

Das Werk wirkt in gewissen Sinne wie ein Spiegel, dass uns etwas von unserem Innersten Wesen zeigen kann. Unsere Reaktion auf eine künstlerische Arbeit hat damit immer etwas mit uns selbst zu tun und das Werk dient eigentlich nur als Katalysator.

Es geht also um Selbsterkenntnis und schon sind wir sehr dicht an dem, was die Freimaurerei bedeuten kann. Denn die Selbsterkenntnis ist der Kern der Freimaurerei. 

Selbsterkenntnis ist ein großes Wort. Schon über dem Orakel von Delphi stand diese Aufforderung. Jahrhunderte hat die Psychologie Methoden entwickelt, die diesem Ziel dienen können und in allen Weisheitslehren dieses Planeten findet man diese Kernforderung, die so selbstverständlich anmutet wie sie auch anspruchsvoll in der Umsetzung ist. 
Jeder der sich ernsthaft damit beschäftigt merkt schnell, dass er sich eine große Aufgabe auferlegt hat, die ihn viele Jahre kosten wird und nur eventuell zum Ziel führen wird.

Der Weg zur Selbsterkenntnis führt nicht nur über den Intellekt, sondern über Herz und Bauch. Aber sind wir heute eigentlich noch in der Lage auf unser Herz und den Bauch zu hören? 

In einer aufgeklärten Gesellschaft mit einem großen Hang zum Rationalismus ist es nicht unbedingt leicht, denn zu sehr vertrauen wir oft auf unseren Intellekt. 
Der Zugang zu unserem Inneren ist uns bei allen Vorteilen des Rationalismus eben genau durch diesen oft versperrt. Hier brauchen wir also Unterstützung – und hier kommt die Kunst ins Spiel. 


Die Kunst benötigt den Verstand nicht wirklich. 
Natürlich hilft uns eine gute Erklärung eines Kunstexperten aber sie sollte immer nur den Zugang zur eigenen Anschauung ermöglichen, diese aber nicht ersetzen. 

Die Betrachtung einer künstlerischen Arbeit ist vergleichbar mit dem, was der Freimaurer im Ritual erlebt. Es gibt bei uns kein Lehrbuch, und keine Glaubenssätze, keine Dogmen, sondern Symbolik, die es zu entschlüsseln gilt auf dem Weg zu dem „Erkenne Dich selbst“. 

Die Freimaurerische Symbolik ist reich. Man findet hier Bilder aus dem alten Testament, aus Ägypten, aus den Bauzünften und auch einiges, was aus der hermetischen oder alchemistischen Tradition stammt. Es ist ein eklektisches Sammelsurium aus vielen Jahrtausenden, dass Freimaurer seit hunderten von Jahren jeden Tag auf´s Neue herausfordert. 

Die Bedeutung jedes einzelnen Symbols erschließt sich nicht durch Bücher, sondern erst in der Interaktion mit dem Betrachter. Das ist das Wesen der Symbolik denn sie spricht bestimmte Archetypen und Wahrnehmungsebenen an, die über den bloßen Intellekt hinausgehen. 

Wenn kluge Menschen versuchen, die Bedeutung von Symbolen in Worte zu fassen enden sie meist mit vielen Wörtern und Seiten und alleine das zeigt schon, dass wir vielleicht gar nicht versuchen sollten, es in Worte zu fassen. 

Da funktioniert das Symbol genauso wie ein Kunstwerk, über das man auch viele schlaue Worte schreiben und schreiben und sagen kann, dass aber doch immer wieder individuell erlebt werden will.  

Auch Vincent Kück´s Kunst hat einen hohen Symbolcharakter. Das eine seiner Ausstellungen „Schibollet“ hieß ist dabei nur eine kleine Anekdote, die nur für Freimaurer einen Bezug darstellt. „Schibollet“, ein altes Wort für Kornähre, ist eines der freimaurerischen Symbole. Die Ähre auf dem Feld symbolisiert dabei die Kraft der Gemeinschaft, die dem stärksten Wind trotzen kann, weil sie standfest aber dennoch biegsam ist. Die Tiefe dieser Symbolik ist damit aber nicht einmal annähernd beschrieben. Diese kann sich nur individuell erschließen.

Das Werk von Vincent Kück überzeugt durch seine interessante Technik, die Klaus Sondergeld eben wunderbar beschrieben hat. 

Am Anfang steht für ihn keine fertige Vision, sondern der Prozess.  

Dieser Ansatz der permanenten Auseinandersetzung, des infragestellens und sich immer wieder neu von den eigenen Erkenntnissen inspirieren zu lassen, ist der Arbeit des Freimaurers sehr ähnlich.  


Die Loge war daher überzeugt von diesem Ansatz, und auch davon, sich in seiner Arbeit mit den existenziellen Fragen der menschlichen Existenz auseinanderzusetzen. Denn Erkenne Dich selbst heißt auch immer erkenne die Welt. 

Im Gespräch, dass wir mit jedem potentiellen Preisträger in seinem Atelier führen, haben wir erfahren, dass Vincent sich intensiv mit den existenziellen Fragen von Leben und Tod und dem Sinn von dem allen beschäftigt. Die Kunst ist sein Werkzeug, hier zu Erkenntnissen zu kommen. 
In seinen Werken haben wir uns jedenfalls schnell wiedergefunden, denn letztendlich ist Vincents Suche auch das, was uns antreibt.


Warum vergeben wir als Loge einen Kunstpreis?

Als Freimaurer geht es uns um das charakterliche Wachstum, die Vervollkommnung unseres Geistes und die Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit. 
Die Kunst hilft uns dabei genauso, wie Symbole es tun. Sie löst in uns etwas aus, regt uns an, über Dinge nachzudenken und schafft damit die Projektionsfläche für die Arbeit an uns selbst.

Die Freimaurerei steht für Werte: Für Freiheit, Gleichheit, Humanität, Brüderlichkeit und für Toleranz. Daher ist es nur folgerichtig, dass die Freimaurer ein großer Freund der freien Kunst sind. 


Kunst hat provoziert, berührt und inspiriert. Sie war damit immer auch Initiator oder Begleiter von gesellschaftlichen Entwicklungen.  
Die freie Kunst ist die Nahrung einer humanitären Gesellschaft und damit ein unverzichtbarer Baustein einer humanitären Welt. 

Die Kunst macht die Welt ein Stück reicher und besser und baut im besten Fall Brücken zwischen den Kulturen. 
Die Kunst kommuniziert in einer universellen Sprache, so dass sie von jedem Menschen egal welcher Nationalität verstanden werden kann. 
Dieses weltumspannende und einende ist ein wesentliches Element der Kunst – aber auch ein wesentliches Merkmal der Freimaurerei. 



Bei uns gibt es keine gesellschaftlichen Schranken. Wir kennen keinen Unterschied zwischen arm oder reich, zwischen links oder rechts, zwischen Christen, Muslimen oder Juden. 
Die Freimaurerei ist universell, konfessionslos und unabhängig – so wie die Kunst. Ein Stück weit ein Ideal – definitiv – aber Ideale sind als Zielmarke ungemein wichtig.

Diese Unabhängigkeit finden wir in der HFK wie nur in wenigen anderen Hochschulen. Dazu eine kleine Geschichte:
Anfang des Monats war ich im Hotel de Rome in Berlin eingeladen zu einer Diskussion über das Potential von Kunst, die Welt zu verändern. Die Idee einiger junger Leute, die sich in einem Club zusammengeschlossen haben, um mit der Kunst Entscheidungsträger der Wirtschaft und Politik zu erreichen und sie zu motivieren, ihre Macht für die positive Veränderung der Welt in ihrem jeweiligen Einflussbereich einzusetzen hat mich sehr beeindruckt. 

Eine von viel Idealismus geprägte Idee, der ich anfangs mit der Abgeklärtheit des älteren Mannes begegnete. Nach einigen Stunden und Gläsern sehr teuren Weins änderte sich jedoch mein Blickwinkel und ich empfand so etwas wie Hoffnung. Dass sich junge Intellektuelle auf diese Weise für eine bessere Welt einsetzen ist eine gute Sache und wenn es Ihnen gelingt nur den einen oder anderen Konzernchef im Herzen durch die Kunst mit ihrer Botschaft zu berühren, dann ist das großartig.  

Spannend war für mich, dass man sich bei diesem Salon darüber ausgetauscht hat, wie sehr die heutigen Kunststudenten, sich ihren Lehrern annähern und die Individualität auf der Strecke bleibt. 
Bremen wird hier als eine große Ausnahme gesehen, da hier genau diese Individualität im Fokus des Studiums steht. Es lohnt sich offenbar, einem Ideal zu folgen. 

Auch wir Freimaurer sind Idealisten. Denn nicht nur der Glaube, dass wir durch die Arbeit an uns etwas bewirken können, ist ambitioniert, sondern auch wenn man sich vor Augen führt, dass wir nur 15.000 Freimaurer in Deutschland sind, dann ist der Ansatz von „Verändere Dich selbst, dann veränderst Du die Welt“ relativ hochgegriffen. 
Und trotzdem werden wir nicht müde, diesen Weg zu gehen. Denn wo soll man anfangen, wenn nicht bei sich selbst. 

Insofern fühlen wir uns als Freimaurer der HFK nicht nur verbunden, weil sie die einzige Kunsthochschule in Bremen ist, sondern auch ganz besonders, weil der individuelle Ansatz, die Suche nach dem Kern, die Entwicklung der Persönlichkeit und der Wille, immer wieder den Status Quo in Frage zu stellen eine Vielzahl von Parallelen zur Freimaurerei aufweist. 



Die HFK ist wie die Freimaurerei eine Lebensschule. Sie hat viele Angebote aber sie fordert auch. Nicht jeder, der an der HFK studiert wird automatisch ein Meister seines Faches, wie auch ein Freimaurer nicht automatisch ein besserer Mensch wird. 
Es ist der oder die Studierende, wie auch der Freimaurer auf die es ankommt. Es ist die Kombination aus Anlage, Fleiß, Ausdauer und offenem Geist, der über den Fortschritt und den Erfolg entscheidet. Wir bekommen Anregungen und Werkzeuge. Die Arbeit müssen wir aber alleine verrichten. 

Vincent Kück macht sich mit jedem seiner Bilder auf einen Weg, ohne das Ziel genau zu kennen. Er arbeitet also ein Stück weit losgelöst von Zweck. Genau das ermöglicht es ihm, unbekannte Territorien zu betreten.

In den Bildern von Vincent Kück fällt immer wieder das Raster auf. 
Diese geometrische Ordnung ist bei jedem seiner Bilder zu finden. Er gibt sich einen Rahmen, in dem er dann seiner Inspiration freien Raum lässt. Der Punkt, wo er die Klebebänder von der Leinwand entfernt ist der Augenblick, in dem sich das Bild neu für ihn erschließt.

Mit dem Raster beschränkt er bewusst seine Freiheit bei der Gestaltung der Bilder. 

Das paradoxe ist, dass er genau durch diese Raster, die zum einen einschränken gleichzeitig neue Möglichkeiten schafft. Wie kann das sein?

Goethe hat in seinem Sonett geschrieben: „Das Gesetz nur, kann uns Freiheit geben“ Was ist damit gemeint. 
Sicherlich, nicht die einschränkenden Normen der Obrigkeit. Vielmehr geht es hier um den Rahmen, den wir uns selbst geben. Einen Ordnungsrahmen, der aus einer Erkenntnis stammt und der unser Handeln in die Richtung bringt, die wir für richtig erachten. 

So wie Vincent mit dem Klebeband arbeitet, so haben auch wir Freimaurer Regeln und Formalia, die auf den ersten Blick einschränkend wirken können, in der Konsequenz schaffen sie aber den Rahmen für Konzentration und fordern uns, gewohntes hinter uns zu lassen und unsere Persönlichkeit in einem neuen Rahmen auszuprobieren. 
Welcher Rahmen für das Individuum der richtige ist, das gilt es herauszufinden. Für Vincent sind es die Raster für uns Freimaurer das Ritual. Beides ermöglicht trotz der formalen Strenge neue Entwicklungen und die Beflügelung der geistigen Kreativität. 

Mich hat der Prozess der Erschaffung von Kunst, wie Vincent ihn lebt, tief beeindruckt. Es ist ein drängender Impuls, der den Künstler und auch den Freimaurer dazu antreibt, Fragen zu stellen und mehr von der Welt, den Menschen und der Schöpfung zu verstehen. 

Diese permanente Suche hat uns bei der Auswahl von Vincent Kück sehr angesprochen. So wie der Künstler danach strebt, seiner Inspiration zu folgen, so suchen wir nach innerer Erkenntnis. Im Gegensatz zum Künstler, können wir diese nicht in Galerien präsentieren. Wir können nur durch unser Handeln beweisen, dass wir auf unserem Weg einen Schritt nach vorne gekommen sind. 

Die Freimaurerei ist so wie die Kunst ein Angebot. Manchmal trifft sie uns tief ins Herz, manchmal berührt sie uns nur an der Oberfläche. Manchmal sind wir offen für diese Impulse, manchmal stehen andere Dinge im Vordergrund und der Weg ins Innerste ist verschlossen. Beides ist hoch individuell und von seinen Wirkungen nicht vorhersehbar. Genau darin liegt die Kraft, die Faszination der Kunst und vielleicht auch das viel gerühmte „Geheimnis“ der Freimaurerei. 

Vincent Kück gibt uns Inspirationund regt uns an, weiter auf dem Weg der Erkenntnis voranzuschreiten. Dafür können wir Vincent, wie allen anderen Künstlern dankbar sein. Ich freue mich sehr, dass wir dieses Jahr wieder jemand gefunden haben, den wir mit Stolz auszeichnen können.

Auch von meiner Seite also herzlichen Glückwunsch für die Auszeichnung und die besten Wünsche für die künstlerische Zukunft. 

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