https://www.podbean.com/media/share/pb-t8ydc-1621bc8

Warum können wir nur noch in Freund oder Feind, gut oder böse, schwarz oder weiß denken? Warum sehen wir die Zwischentöne nicht mehr? Alle Seiten stehen sich unversöhnlich gegenüber und halten sich für intellektuell und moralisch überlegen.
Liegt es nur an Social Media, den Medien oder doch an uns selbst. Was können wir tun, um zurück zur differenzierten Analyse zu kommen, damit wir uns nicht nur positionieren, sondern auch Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen erarbeiten können?
Dieses Mal kommen wir tatsächlich nicht um ein paar tagespolitische Themen herum aber die bestimmen das Thema nunmal zur Zeit sehr. 

4 Kommentare zu „Polarisierung

  1. Die Lösung liegt IN JEDEM SELBST, denke ich.
    Wenn ich merke, dass mein Gesprächspartner mich als Gegner betrachtet, versuche ich seinen Standpunkt durch Fragen an ihn, woher sein Standpunkt kommt und welche Begründungen er liefert, zu verstehen.
    Kann oder will er das nicht, beende ich das Gespräch, weil es voraussichtlich zu keinem Ergebnis führt.
    Wenn er mir seinen Standpunkt erläutern kann haben wir eine Basis, um die unterschiedlichen Positionen zu beleuchten, Unterschiede oder Gemeinsamkeiten zu erkennen.
    Am Ende müssen wir uns darauf einigen können evtl. nicht einig zu sein und jedem seine Meinung zu lassen.

    Like

      1. Es fällt mir immer öfter auf, dass Brüder Aussagen und Meinungen anderer Brüder mit richtig oder falsch bewerten und diese für sich selbst getroffene Bewertung nach außen hin kundtun, anstatt ihr Dafürhalten oder Ablehnen durch z.B. ein „So denke ich auch.“ oder „Das ist nicht meine Meinung.“ äußern. Es mag Wortklauberei sein, besonders hier in diesem Fall. Ich empfinde dies aber allgemein als einen schleichend und immer stärker werdenden Trend der heutigen Zeit, sich selbst als eine höher stehende und nicht irrende richtende Instanz über Gedanken anderer Menschen zu sehen.

        Like

Hinterlasse eine Antwort zu Werner J. Kraftsik Antwort abbrechen